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Public Embroidery

Das muss mir mal jemand erklären? „Stick Graffiti“ werden irgendwelche fantasielosen Motive in S-Bahn Sitze Malmös gestickte Verzierungen genannt. Spot, Ironie oder vielleicht meint das die Künstlerin Ulrika Erdes tatsächlich ernst? Man könnte es für einen April Schwerz halten, ist aber keiner. Im Interview mit Jetzt.de antwortet Ulrika Erdes auf die Frage: „Ist Stickzeug die neue Sprühdose?“

„Noch nicht ganz. Aber viele Street-Art-Künstler suchen nach neuen Wegen. Mittlerweile reagieren die Leute gleichgültig auf Graffiti, weil sie selbstverständlich geworden sind. Public Embroidery ist ein Weg, auf sich aufmerksam zu machen.“

Aha, der Jetzt.de Redakteur bohrt weiter: „Das sehen Graffiti-Künstler doch bestimmt anders?“ Worauf Ulrika Erdes diese Antwort parat hat:

„Von ihnen kommt die schärfste Kritik an meiner Arbeit: Sie finden es nicht gut, dass ich nicht wie sie anonym arbeite. Sie halten meine Stickereien für zu schön und zu brav. Was ich vorher aber ebenso wenig erwartet hätte: Am besten gefällt meine Arbeit älteren Menschen.“

Ulrika Erdes studierte in Linköping (Schweden) und arbeitete mit schwer erziehbaren Kindern, später entdeckte sie ihre Liebe zur Kunst, speziell Ölmalerei, später die Stickerei. Alles schön und gut, aber diese wie sie es nennt „Public Embroidery“ hat nichts mit dem zu tun wovon sie spricht. Ich denke Sie beruhigen zu können, kein Graffiti Writer wird Sie schon im Ansatz derartig kritisieren, Kategorie: Schwachsinn. [TWISTER]

Link zur Ukrika Erdes Website: Link

Und weil wir eben bei Schwachsinn sind, Graffitinews.net hat diesbezüglich auch was „interessantes“ gefunden, hier lang


Posted: 31. März 2008