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Lily Cole

Lily Cole hat sich für den französischen „Playboy“ ausgezogen und trägt so ihren Teil zur aktuellen Diskussion bei. (ILG Artikel). Das englische Model zeigt sich auf dem Cover nur mit weißen Socken bekleidet und einem riesigen Teddybären im Arm, sehr fresh. Wie der französische Mode-Chef des Männermagazins, Alex Aikiu, erklärte, gibt die 20-Jährige im Interview außerdem viele „sehr intime, sehr psychologische“ Dinge preis. Er sagte dazu: „Für uns ist der ‚Playboy‘ nicht Pamela Anderson. Es kommt nicht darauf an, wie groß die Brüste sind – es geht um das Innere einer Frau. Es geht darum, süß und unschuldig zu sein.“ Das englische Model Lily Cole ist ohnehin ein wahrgewordener Lolita-Traum: Nun posiert die zierliche Rothaarige auch noch für den französischen Playboy, trägt dabei nichts ausser weissen Socken und hält sich einen Teddybär vor den Körper. Wäre Cole eine Disney-Angestellte, könnte sie sich schon mal nach einem neuen Job umsehen. Doch «Marks and Spencer» reagierte im Fall ungewohnt gelassen. Cole wirbt schon seit Längerem für die Einzelhandelskette M&S – und der steht zu seinem Model. Und das obwohl die Christian Voice nun zum Boykott aufruft. Deren Vorsitzender Stephen Green ereiferte sich in der britischen Boulevardzeitung «Daily Mail»: «Der Playboy ist nicht nur unanständig, er ist obszön. Marks and Spencer mussten eine moralische Entscheidung treffen. Ihr Festhalten ab Lily Cole ist ein stillschweigendes Dulden des Bösen.
Indirekt würde das Kaufhaus damit den Playboy unterstützen, so Green. „Die Entscheidung, nichts zu unternehmen, zeigt Grossbritannien und der Welt, Dass Marks and Spencer die Ausbeutung von Frauen egal ist. Ich hoffe, die Kunden hören davon, dass Lily Cole sich für den Playboy auszieht und boykottieren als Protest die Läden.“

Trotz der Drohungen durch die Christian Voice hält das Unternehmen an seinem Aushängeschild fest. Lily Cole ist ein populäres, vielbeachtetes Model, das sehr gefragt ist, und das ist einer der Hauptgründe, aus denen wir mit ihr zusammenarbeiten. Es ist absolut ihre alleinige Entscheidung, welche anderen Arbeiten sie annimmt, und wir würden uns niemals in ihre Karriere einmischen.

Der ganze Tamtam ist für die 20-Jährige ohnehin nur weitere Werbung. Schon mit 16 Jahren zierte sie das Titelbild der britischen Vogue. Nun wird die Musterschülerin im Oktober ein Studium in Cambridge aufnehmen: Den Gang ihrer Karriere werden auch die strengen Christen wohl nicht aufhalten, wer die komplette Diskussion um die Photos und die Frage nach dem künstlerischen Anspruch nachlesen will kann diesem Link folgen [TWISTER]

Posted: 6. Oktober 2008