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Banksy verteidigt „one Nation under CCTV“

Viele werden es bereits gelesen haben (Link), Londons Behörden üben Druck auf das 7 Meter hohe Banksy Werk an der Newman Street in der Innenstadt Londons aus, welches im April diesen Jahres entstand. „One Nation under CCTV“, weg soll es, so schnell wie möglich, schwierig wenn Banksy Wände auch schon mal für 453.000 US Dollar verkauft werden. Im Moment gibt es 2 Probleme, eines ist die Frage wem das Gebäude überhaupt gehört, dem Immobilien Unternehmen Searchgrade oder der Royal Mail (Postunternehmen. Das müsste noch herausgefunden werden, laut Boothroyd soll es sich bei der Findung noch um Monate handeln. Weiterhin werde seitens der Behörden davon ausgegangen das ein „Banksy“ ebenso schnell entfernt werden müsse wie herkömmliche Kinderkrixeleien.

Solang die Eigentumsverhältnisse jedoch nicht geklärt sind wird auch erstmal gar nichts passieren. Nebenher wird gestritten ob man dieses Werk nun als Werbung im öffentlichen Raum bezeichnet oder nicht. Banksy selbst äußert sich in der Time (Link) wie folgt:

„I was offended when Westminster said my painting was an advertisement. Advertising makes people feel inadequate and worthless. Graffiti doesn’t do that. Graffiti doesn’t emotionally blackmail you, graffiti doesn’t make you feel fat and graffiti doesn’t make you rush out and buy things, except maybe high strength cleaning products. I don’t know what next door is complaining about — their building is so ugly the ‚No Trespassing‘ sign reads like an insult.“

Banksy selbst beendete diese Woche seine Pet Shop Show in New York und kehrt nach England zurück. Wie schreibt die Liz Logan sehr treffend am Ende des Time Artikels „Although he works undercover, it doesn’t look like Banksy can escape the spotlight.“ …agree [TWISTER]


Posted: 29. Oktober 2008