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Graffiti Marketing x Handelsblatt

Ein weiterer Artikel zu Graffiti Marketing Kampagnen, das Handelsblatt bezieht hier ganz klar Position, Marketing und Graffiti bewirken meist das Gegenteil, es verhilft zum Image Schaden der Marke und ist nicht effektiv, aber…

“Dabei ist auch gar nicht sicher, ob sich die Jugend durch die Werbe-Graffiti überhaupt angesprochen fühlt. Denn ursprünglich entstand die Sprayer-Szene auch durch die Kritik am übermäßigen Konsum der Gesellschaft. Dass nun ausgerechnet die Künstler von einst heute für Firmen Werbung an Hausfassaden kleistern, empfinden viele Jugendliche als Verrat. Einige der Überläufer arbeiten sogar mit professioneller Mappe und festen Tagessätzen für Unternehmen. “Die Künstler sind in die Jahre gekommen und denken nun an ihre Vermarktung”, sagt Haderlein. “Die Unternehmen müssen erkennen, dass da ein Chamäleon zu ihnen kommt.” Schließlich könne nur ein in der Szene glaubwürdiger Künstler bei der Zielgruppe Erfolg haben.”

Das ein Autohersteller im Moment mit sogenannten “Reverse Graffiti” auf sich aufmerksam macht dürfte dem ein oder anderen nicht entgangen sein. Ich halte speziell von dieser Kampagne nicht viel, aber es wird als Erfolg eingestuft, bewegt den Artikel wieder auf eine neutrale Ebene. Der komplette Artikel “Graffiti-Kampagnen versprühen Jugendkult” von Markus Scheele im Handelsblatt online


Posted: 8. Januar 2009