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Fahndung aus der Luft

Los gehts 500m über der Limburger ICE Trasse, Wärmekamera erfasst zwei Writer etc PP. Die komplette 30minütige Reportage “Fahndung aus der Luft” von Andreas Graf nach dem Jump

“Rainer Philipp springt als letzter in die EC 155, einen der modernsten Hubschrauber der Welt. Ohne den Copiloten von der Bundespolizei kann die Maschine nicht abheben. Er bedient die Fahndungsgeräte, leitet den Einsatz. Heute muss sein Team ein Fußballspiel mit gewaltbereiten Hooligans aus der Luft kontrollieren. Rainer Philipp gehört zur Fliegerstaffel Mitte der Bundespolizei im nordhessischen Fuldatal. Die Piloten jagen Terroristen, fliegen Bundespolitiker und die Antiterrorgruppe-GSG 9, sie kontrollieren das gesamte Schienennetz der Deutschen Bahn aus der Luft und retten Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen.Wer hier arbeitet, muss belastbar sein: Nerven wie Drahtseile sind die Voraussetzung für einen Job am Limit, physisch wie psychisch. Aus 500 m Höhe können die Piloten und Fahnder mit High-Tech- und Wärmebildkameras alles sehen, was am Boden passiert, cm-genau, Tag und Nacht. Ihr Einsatzgebiet ist vorwiegend Hessen. Doch wenn irgendwo in Europa die Wälder brennen, dann werden auch die Spezial-Lösch-Hubschrauber aus Hessen alarmiert. Die Retter aus Fuldatal waren bereits 2001 bei den verheerenden Waldbränden in Portugal im Einsatz. Der Hessenreporter konnte mehrere Tage mit den Polizeipiloten mit fliegen und sie im Einsatz beobachten.”

Quelle: © hr | hessenreporter, 26.09.2009


Posted: 19. Oktober 2009