poet du bist einer der besten,die wir in deutschland haben
wenn ich das sehe, macht mir graffiti wieder spaß
denn:es geht um GUTE REALE bilde-das ist irgendwie in den letzten jahren verloren gegangen
der typ is cool…keine Frage.
Was ich jedoch immer so krass finde ist, dass viele ältere Maler anscheinend so sehr von ihren alten Styles gelangweilt sind, dass sie häufig neue Sachen probieren, die immer öfter in Richtung anti gehen. Hab ich bei mir in gewissem Maße auch schon bemerkt… was ich ehrlich gesagt etwas bedauere…Wenn ich ein stylemäßig super Bild male, kann ich es mir danach 10 min anschaun (wenns hoch kommt) und dann landet es in meinem Album und wird erst in einiger Zeit mal wieder “kurz” begutachtet.Jedenfalls bin ich oft nicht mehr so von meinen Bildern begeistert wie früher, obwohl sie technisch gesehen um einiges besser sind, als damals. Naja das ist wohl der Lauf der Dinge…ich finde es aber wie gesagt nur etwas schade, dass es häufig in Richtung Anti geht (Frei nach dem Motto, hauptsache es ist etwas ANDERES, damit ich mir nicht immer den gleichen Mist anschauen muss) Es gibt genug andere Writer auf die das mehr zutrifft als auf POET, aber ich hatte grad Bock mir das mal von der Seele zu schreiben… ich hoffe ich konnte meine Gedanken in Worte fassen…und würde gerne mal wissen ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
gruß Joe
“hab ich nie verstanden warum der so hochgejubelt wird… meinetwegen war er früher nen king, aber stylemässig ist das leider garnichts besonderes….”
Sowas lässt sich immer leicht sagen… Man sollte nicht vergessen, dass viele Leute heute so malen wie sie malen, weil Stylekings wie Poet erst vorgemacht wies gehen kann… Man könnte hier ne Top 100 seiner Bilder machen und es würde nicht langweilig werden sich die anzugucken…
@Joe Die Anti-graff Bewegung (ebenso wie die Street Art mit ihrem immanenten Wunsch nach der Wiederbelebung der Illustration und dem Wunsch von der flachen Wand in die tiefe des urbanen Raums vorzudringen) ist ein weiteres Merkmal dafür, dass die ganze Szene mit einem Problem hadert welches eigentlich gleichzeitig auch ihren Schöpfungsmythos begründet. Es heißt: Schrift. Es läßt sich seit je her beobachten, dass Writer versuchen, sich von ihrem Medium zu lösen so wie sie auch immer wieder versuchten sich von den Wänden und den Zügen zu emanzipieren. Ein paar Beispiele: Die Oldschool Writer malten immer auch Charakter, die Berliner um Esher dekonstruierten die Schrift und überführten es in das digitale Zeitalter (Streetfiles),Daim und Loomit suchten in der dreidimensionalen Fläche (schon in der Anlage eine Sackgasse)die Überwindung, andere verfielen in puren Vandalismus und wieder andere widmeten sich der Animation (Belebung) statischer Bilder (Stop Motion Filme wie bei Blu). Ob es alleine mit Langeweile am eigenen Style zu tun hat (auch wenn ich es auch bei mir beobachte) wage ich zu bezweifeln. Es ist wohl vielmehr die Erkenntnis das Graffiti in allen Belangen mehr sein soll als pures Stylewriting und vierte Säule des Hip Hop-Subkults. Neue globalisierte (Ex-Sub)Kulturtechniken wie Graffiti wecken Begehrlichkeiten sowohl individuell als auch in einer nach Authentizität heischenden Kulturindustrie. Den Umstand dass Subkulturen im Kern eine mehr als einfache Angelegenheit sind (markantes Zeichen- und Symbolsystem mit Identifikationsritualen für eine Gruppe bestimmter Individuen mit ähnlichen biografischen Wurzeln) die irgendwann für so viel mehr herhalten müssen, sieht man hier sehr deutlich. Die Welt des Writing ist komplex geworden, frustrierend, einfacher und für viele auch nicht mehr identitätsstiftend genug, wieder andere verdienen mittlerweile sehr gutes Geld und eine riesen Farbenlobby (Milliardenumsätze) übt weiteren Innovationsdruck aus (bestes beispiel die Kampagnen von Molotow in letzter Zeit). Alles das drückt auf den eigenen Style meist viel unbewusster als man es wahrhaben will. Den eigenen Style in eine “Anti”-Form zu pressen kann dabei der Wunsch sein, endlich wieder etwas authentisches zu schaffen. So wie vor Jahren als man technisch nicht die Möglichkeiten hatte und trotzdem geflasht war von seinen Styles. Letztes Beispiel: Schonmal jemand darüber nachgedacht, dass ausgerechnet Dresden (historisch/politisch betrachtet die Stadt in Deutschland, der man die strahlendste Schönheit nachsagte bevor es im Krieg zerbombt wurde und nun in einem mit rasender Geschwindigkeit fortwährendem Erneuerungs-, Gentrifizierungs- und Aufpolierungsprozess)die aggresivste Antigraff Bewegung beherbergt. Ganz nach dem Motto: “Wenn schon alles schön ist und immer glatter wird dann halten wir wenigstens mit unserem Style dagegen” … Meine drei Worte dazu…
@gert style ist swing,combos, anders denken und eine andere vorgehensweise beim malen das ist style nicht wie derzeit die ganzen smash biter mit ihrem extrem sauber malen plakativ krempel völlig unintessant ! style hat nix mit sauberkeit zu tuen traurig wenn das die leute nicht verstanden haben die sauberkeit der buchstabenform ist style nicht mode malen weil hinz und kunz so malen. poet hat sowas nie gemacht von seinen anfängen bis zum heutigem tage immer anders und trotzdem erkennt man immer das war poet DAS IST STYLE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
…freunde, style ist keine geschmacksache. sondern das was du machen mußt und verteidigen wirst als gesetz….die regeln eines teils der berliner schule haben ganz deutschland gerockt, vergesst das nicht…und eben diese schule gilt es zu verstehen, deren persönliche entwicklung und die einflüsse aus nyc….wer das nicht versteht, soll meinetwegen gummibärchen auf bilder kleben und sich ne vuvuzela in den a**** stecken, um deutschland zu kritisieren…..es gilt sich abzugrenzen gegen disen ganzen streetart bullshit der bücherregale füllt und ausser acht läßt das graphic design nichts mit der berliner graff-rock-szene zutun hat….und nochmal, wer hat seinen style in solchen varriationen gemalt wie poet….mag cantwo zehn verschiedene wege haben um zu rocken, poet hat hundert…so kommt zur yard5 jam und laßt euch mit ein paar bierchen auf den original berlin flavor ein, laßt uns dieses movement unterstützen und feiern….PEACE
the good times are over…
yeah 4. und 10. bild sind von “hack und lack” am anne frank haus minden. klasse bilder!
Still King this guy…unbelievable that hes after all these years that fresh.
poet du bist einer der besten,die wir in deutschland haben
wenn ich das sehe, macht mir graffiti wieder spaß
denn:es geht um GUTE REALE bilde-das ist irgendwie in den letzten jahren verloren gegangen
[...] more flix via ILG Poet exhibition at the Yard 5 storePoet & Keen Roc walls – BerlinPoet and ArunskyPoet [...]
Künstlerisch wertvoll!
Untouchable!
checkt das krasse innovative video leute:
http://www.youtube.com/watch?v=kQBvx7Tr9-k
hab ich nie verstanden warum der so hochgejubelt wird… meinetwegen war er früher nen king, aber stylemässig ist das leider garnichts besonderes….
der typ is cool…keine Frage.
Was ich jedoch immer so krass finde ist, dass viele ältere Maler anscheinend so sehr von ihren alten Styles gelangweilt sind, dass sie häufig neue Sachen probieren, die immer öfter in Richtung anti gehen. Hab ich bei mir in gewissem Maße auch schon bemerkt… was ich ehrlich gesagt etwas bedauere…Wenn ich ein stylemäßig super Bild male, kann ich es mir danach 10 min anschaun (wenns hoch kommt) und dann landet es in meinem Album und wird erst in einiger Zeit mal wieder “kurz” begutachtet.Jedenfalls bin ich oft nicht mehr so von meinen Bildern begeistert wie früher, obwohl sie technisch gesehen um einiges besser sind, als damals. Naja das ist wohl der Lauf der Dinge…ich finde es aber wie gesagt nur etwas schade, dass es häufig in Richtung Anti geht (Frei nach dem Motto, hauptsache es ist etwas ANDERES, damit ich mir nicht immer den gleichen Mist anschauen muss) Es gibt genug andere Writer auf die das mehr zutrifft als auf POET, aber ich hatte grad Bock mir das mal von der Seele zu schreiben… ich hoffe ich konnte meine Gedanken in Worte fassen…und würde gerne mal wissen ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
gruß Joe
“hab ich nie verstanden warum der so hochgejubelt wird… meinetwegen war er früher nen king, aber stylemässig ist das leider garnichts besonderes….”
Sowas lässt sich immer leicht sagen… Man sollte nicht vergessen, dass viele Leute heute so malen wie sie malen, weil Stylekings wie Poet erst vorgemacht wies gehen kann… Man könnte hier ne Top 100 seiner Bilder machen und es würde nicht langweilig werden sich die anzugucken…
@gert: du hast graffiti nie verstanden.
“denn:es geht um GUTE REALE bilde-das ist irgendwie in den letzten jahren verloren gegangen”
poet = vorblid
@Joe Die Anti-graff Bewegung (ebenso wie die Street Art mit ihrem immanenten Wunsch nach der Wiederbelebung der Illustration und dem Wunsch von der flachen Wand in die tiefe des urbanen Raums vorzudringen) ist ein weiteres Merkmal dafür, dass die ganze Szene mit einem Problem hadert welches eigentlich gleichzeitig auch ihren Schöpfungsmythos begründet. Es heißt: Schrift. Es läßt sich seit je her beobachten, dass Writer versuchen, sich von ihrem Medium zu lösen so wie sie auch immer wieder versuchten sich von den Wänden und den Zügen zu emanzipieren. Ein paar Beispiele: Die Oldschool Writer malten immer auch Charakter, die Berliner um Esher dekonstruierten die Schrift und überführten es in das digitale Zeitalter (Streetfiles),Daim und Loomit suchten in der dreidimensionalen Fläche (schon in der Anlage eine Sackgasse)die Überwindung, andere verfielen in puren Vandalismus und wieder andere widmeten sich der Animation (Belebung) statischer Bilder (Stop Motion Filme wie bei Blu). Ob es alleine mit Langeweile am eigenen Style zu tun hat (auch wenn ich es auch bei mir beobachte) wage ich zu bezweifeln. Es ist wohl vielmehr die Erkenntnis das Graffiti in allen Belangen mehr sein soll als pures Stylewriting und vierte Säule des Hip Hop-Subkults. Neue globalisierte (Ex-Sub)Kulturtechniken wie Graffiti wecken Begehrlichkeiten sowohl individuell als auch in einer nach Authentizität heischenden Kulturindustrie. Den Umstand dass Subkulturen im Kern eine mehr als einfache Angelegenheit sind (markantes Zeichen- und Symbolsystem mit Identifikationsritualen für eine Gruppe bestimmter Individuen mit ähnlichen biografischen Wurzeln) die irgendwann für so viel mehr herhalten müssen, sieht man hier sehr deutlich. Die Welt des Writing ist komplex geworden, frustrierend, einfacher und für viele auch nicht mehr identitätsstiftend genug, wieder andere verdienen mittlerweile sehr gutes Geld und eine riesen Farbenlobby (Milliardenumsätze) übt weiteren Innovationsdruck aus (bestes beispiel die Kampagnen von Molotow in letzter Zeit). Alles das drückt auf den eigenen Style meist viel unbewusster als man es wahrhaben will. Den eigenen Style in eine “Anti”-Form zu pressen kann dabei der Wunsch sein, endlich wieder etwas authentisches zu schaffen. So wie vor Jahren als man technisch nicht die Möglichkeiten hatte und trotzdem geflasht war von seinen Styles. Letztes Beispiel: Schonmal jemand darüber nachgedacht, dass ausgerechnet Dresden (historisch/politisch betrachtet die Stadt in Deutschland, der man die strahlendste Schönheit nachsagte bevor es im Krieg zerbombt wurde und nun in einem mit rasender Geschwindigkeit fortwährendem Erneuerungs-, Gentrifizierungs- und Aufpolierungsprozess)die aggresivste Antigraff Bewegung beherbergt. Ganz nach dem Motto: “Wenn schon alles schön ist und immer glatter wird dann halten wir wenigstens mit unserem Style dagegen” … Meine drei Worte dazu…
@gert style ist swing,combos, anders denken und eine andere vorgehensweise beim malen das ist style nicht wie derzeit die ganzen smash biter mit ihrem extrem sauber malen plakativ krempel völlig unintessant ! style hat nix mit sauberkeit zu tuen traurig wenn das die leute nicht verstanden haben die sauberkeit der buchstabenform ist style nicht mode malen weil hinz und kunz so malen. poet hat sowas nie gemacht von seinen anfängen bis zum heutigem tage immer anders und trotzdem erkennt man immer das war poet DAS IST STYLE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
…freunde, style ist keine geschmacksache. sondern das was du machen mußt und verteidigen wirst als gesetz….die regeln eines teils der berliner schule haben ganz deutschland gerockt, vergesst das nicht…und eben diese schule gilt es zu verstehen, deren persönliche entwicklung und die einflüsse aus nyc….wer das nicht versteht, soll meinetwegen gummibärchen auf bilder kleben und sich ne vuvuzela in den a**** stecken, um deutschland zu kritisieren…..es gilt sich abzugrenzen gegen disen ganzen streetart bullshit der bücherregale füllt und ausser acht läßt das graphic design nichts mit der berliner graff-rock-szene zutun hat….und nochmal, wer hat seinen style in solchen varriationen gemalt wie poet….mag cantwo zehn verschiedene wege haben um zu rocken, poet hat hundert…so kommt zur yard5 jam und laßt euch mit ein paar bierchen auf den original berlin flavor ein, laßt uns dieses movement unterstützen und feiern….PEACE
also ich kann ganz und voll verstehen warum Poet immer noch zu den allerbesten gehört, hier sind mal zwei links als beispiel. Poet mach weiter so…
http://thegraffitiexchange.blogspot.com/2009/05/kaput-by-poet.html
http://thegraffitiexchange.blogspot.com/2009/05/phat-by-poet.html