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Smalltalk mit PEACHBEACH

Wir haben uns kurz mit PEACHBEACH unterhalten, einem kreativen und symphatischen Duo aus Berlin. 10 Fragen, 10 Antworten, 30 Fotos und eine exklusive ILG Illustration gibt´s nach dem Jump




Hallo Jungs, stellt euch bitte kurz vor!

Hallo wir sind Vidam und Look, Peachbeach aus Berlin.

Wo kommt ihr her bzw wo seid ihr aufgewachsen und wo arbeitet ihr heute?

Vidam wurde in Budapest geboren, ist aber in der Nähe von Köln im schönen Oberbergischen Kreis aufgewachsen. Look kommt aus dem beschaulichen Mecklenburg Vorpommern. Wir beide leben und arbeiten in Berlin.


Auf das Jahr gerechnet, was ist euer wichtigstes Medium, der Computer, die Sprühdose, der Pinsel, der Marker, mit welchem Mitteln arbeitet ihr am Häufigsten?

Schwierige Frage. Wir switchen schon sehr stark zwischen den jeweiligen Anforderungen. Der Rechner ist zwar wichtig, aber wir lieben es auch Dinge analog mit unseren Händen zu erschaffen.

Welches war euer bisher wichtigstes und zeitintensivstes Projekt?

Wichtig und zeitinsensiv muss nicht unbedingt gleichbedeutend sein. Eines unserer zeitintensivsten war zum Beispiel auch eins der anstrengensten und nervigsten Projekte. Das war dann doppelt doof.

Wie wichtig ist euch die Arbeit im öffentlichen Raum?

Die Arbeit im öffentlichen Raum ist schon wichtig, denn wir wollen Bilder herstellen die möglichst von vielen Augen gesehen werden. Dabei muss man aber sehen, das man heute auch das Internet als Werkzeug hat, diese Öffentlichkeit zu erschaffen. Man kann Bilder an den verlassensten Orten malen, fotografieren und dann den Menschen zeigen.

Und wie wichtig sind dann Ausstellungen in Galerien oder Messehallen für das was ihr macht?

Die sind ersteinmal für uns ganz persönlich wichtig. Man versucht Werke zu erschaffen die einen weiter bringen oder herausfordern. Das kommt dem gesamten gestalterischen Prozess zu Gute, denn wir sind ja nicht nur Künstler, sondern auch Designer und Illustratoren. Es ist aber auch immer wieder schön, die Reaktionen zu sehen welche die eigenen Bilder hervorrufen. Ausserdem ist es bei Gruppenausstellungen besonders interessant die anderen Künstler kennenzulernen, mit denen rumzuhängen und eine gute Zeit zu haben.

Eure Arbeiten sind meist sehr farbenfroh und viele Figuren bestimmen das Bild, gibt es zu jedem Artwork eine Geschichte?

Ja, in der Regel sind es meistens Geschichten die uns inspirieren oder einzelne Wortfetzen die dann zu einem Bild führen können.

Warum eigentlich der Name, wie kam es dazu?

Peachbeach ist ein Name den Vidam schon in frühester Jugend für ein Plattenlabel nutzen wollte. Dieser wurde wieder ausgekramt und dient uns jetzt als Dachname für die verschiedenen gestalterischen Abenteuer.

Das Thema Inspiration ist heutzutage ein großes Thema, stört das Internet eigentlich mit all dem Überfluss den man da zu sehen bekommt oder fördert das die Kreativität sogar?

Manchmal hat man davon die Nase voll, weil man sehr viel zu guten Stuff da draussen sieht. Aber eigentlich fördert es die Kreativität. Praktisch ist es vorallem auch für Recherche.

Was kommt dieses Jahr von euch?

Dieses Jahr wird interessant und heiß! Wir haben eine Menge mit unserer neuen Crew THE WEIRD (mit Frau Isa, DXTR, Cone, Nychos, Rookie, HRVB, QBRK, Nerd) geplant, und werden auch unsere eigenen Projekte weiterführen.

Vielen Dank, alles Gute für 2012 und ihr habt das letzte Wort!

Stay Weird!

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Posted: 16. Januar 2012