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PRESSESPIEGEL – GRAFFITI in der Presse im Februar 2015

In den letzten Wochen war es in den Nachrichten, ausgehend von einer vermeintlichen Messerattacke von Writern auf einen Zeugen in Berlin, wieder etwas lauter um das Thema Graffiti. Zudem drohen zwei Leipzigern in Singapur jeweils 3 Stockschläge für das bemalen mehrerer U-Bahn-Waggons. Eine kleine Linksammlung:

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+++++ Die Morgenpost berichtete am 20.2.2015 unter der Überschrift: „Graffiti-Schmierer sticht auf S-Bahn-Fahrgast ein“, über erwähnte Messerattacke an der U-Bahn-Station Frankfurter Allee in Friedrichshain: „Ein 35-Jähriger ist am Donnerstagabend auf dem Bahnhof Frankfurter Allee Opfer einer Gewalttat geworden. Erst haben Unbekannte auf ihn eingeschlagen. Als er flüchten wollte, stach ein Täter ihn mit dem Messer in den Rücken. „Der Berliner musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Lebensgefahr besteht nicht. Das teilte die Bundespolizei am Freitagvormittag mit. Nach bisherigen Erkenntnissen ist folgendes passiert: Gegen 19 Uhr ist das spätere Opfer auf dem Bahnhof Ostkreuz in die Ringbahn S 42 eingestiegen. Ebenfalls dort zugestiegen sind die drei späteren Tatverdächtigen. Das Trio nahm im vorderen Bereich des Zuges in einem Viererabteil Platz.“ ..den ganzen Artikel lesen.

+++++ Am 21.2. berichtete die Morgenpost zudem von weiteren Festnahmen am S-Bahnhof Tegel: „Dank eines Zeugen hat die Polizei drei Jugendliche beim Sprayen von Graffiti festgenommen. Den Polizeiangaben zufolge hatte der Zeuge die Jugendlichen am S-Bahnhof Tegel beobachtet und die Polizei verständigt. Die Beamten nahmen die drei fest. Sie hatten demnach zuvor eine Wand des Bahnhofs sowie mehrere Betonplatten und einen Baum besprüht. Spraydosen und Handschuhe seien sichergestellt worden, hieß es. Die Beamten übergaben die Verdächtigen im Alter von 15 und 16 Jahren ihren Eltern. (..)“ ..den ganzen Artikel lesen.

+++++ Unter dem Titel: „Polizei fasst mehrere Graffiti-Sprayer in Wilmersdorf und Pankow“, griff der Tagesspiegel die Geschichte um die Messerstecher in ihrer Ausgabe vom 23.2.2015 auf und berichtete zudem von Festnahmen in Wilmersdorf: „Kurz nach 2 Uhr in der Nacht zu Montag: Fünf Männer steigen aus dem Notausstieg eines U-Bahntunnels auf den Nürnberger Platz. und machen sich auf den Weg zu einem geparkten Auto in der Schaperstraße. Zu ihrem Pech werden sie dabei von zwei Mitarbeitern der BVG beobachtet. Als die verdächtige Gruppe die Mitarbeiter bemerkt, rennen sie davon – vier zu einem Audi in der Meineckestraße, einer entkommt. Die anderen vier fahren in Richtung Kurfürstendamm davon. (..)“ ..den ganzen Artikel lesen.

+++++ Das Presseportal der Bundespolizei schrieb am 23.2. von Festnahmen am Bahnhof-Pankow: „BPOLD-B: Graffiti-Trio überführt“: Am Sonntagmorgen um 03:30 Uhr geriet das Trio am S-Bahnhof Pankow ins Visier der Beamten. Die Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren waren dunkel gekleidet und trugen mehrere Taschen bei sich. Als sie die Polizisten bemerkten, versuchten sie zu flüchteten und konnten noch im Bahnhof gestellt werden. In den Taschen der Jugendlichen fanden die Beamten zahlreiche Farbdosen, Sturmhauben und Graffiti-Vorlagen. Überführt haben sie Farbanhaftungen an ihren Fingern und ihrer Kleidung. Die Beamten fanden eine frische und farbgleiche Besprühung an einer Wand am Übergang zur U-Bahn. Etwa 15 Quadratmeter wurden dort besprüht. Einer der drei Berliner ist bereits wegen Graffiti polizeilich bekannt.“

+++++ Die Deutsche Welle berichtete am 5.2. schon über zwei Deutsche denen jeweils drei Stockschläge drohen, weil sie Graffitis an mehrere U-Bahnwaggons gemalt haben sollen: „Offenbar war es eine Mutprobe der beiden 21-jährigen Deutschen, als sie im November 2014 in das U-Bahndepot Bishan in Zentral-Singapur einbrachen und mehrere Waggons mit dem Schriftzug ihrer Leipziger Graffiti-Crew besprühten. Eigentlich lebten die beiden Leipziger in Australien und waren nur zum Urlaub im Stadtstaat Singapur. Doch aus dem geplanten Kurztrip wurde unfreiwillig ein langer Aufenthalt. Denn in Singapur wird Vandalismus hart bestraft. Seit ihrer Verhaftung sitzen sie in Untersuchungshaft im Singapurer Gefängnis Changi und werden aller Wahrscheinlichkeit nach je drei Stockschläge auf das blanke Hinterteil erhalten. „An der Prügelstrafe kommen sie nicht vorbei. Drei Stockschläge sind bei Vandalismus zwingend vorgeschrieben“, hatte ihr Anwalt Christopher Bridges bereits vor der Verhandlung an diesem Mittwoch gesagt. Verhandelt werde nur noch über die Dauer der Gefängnisstrafe. Nach Informationen der Deutschen Welle konnten sich die Streitparteien bislang aber noch nicht einigen, so dass es am kommenden Montag eine weitere Anhörung geben wird. (..)“ ..den ganzen Artikel lesen.

+++++ Auch die FAZ schrieb über die festgenommenen Writer in Singapur: „Deutschen droht Prügel wegen Graffiti“: „(..) Die beiden sitzen seit November in Untersuchungshaft. Sie konnten oder wollten nicht die geforderte Kaution von 100.000 Singapur-Dollar (knapp 65.000 Euro) aufbringen. Die Zahl der Anklagepunkte wurde in außergerichtlichen Verhandlungen von vier auf drei Punkte heruntergehandelt. Neben Vandalismus wirft die Staatsanwaltschaft ihnen das unerlaubte Betreten eines Grundstücks in zwei Fällen vor. Die Höchststrafe dafür beträgt 1000 Singapur-Dollar (650 Euro), bis zu zwei Jahre Haft oder beides. Vandalismus wird mit drei bis acht Stockschlägen bestraft sowie einer Geldstrafe von 2000 Singapur-Dollar (1300 Euro) oder bis zu drei Jahren Haft. Allerdings wird die Höchststrafe nur sehr selten verhängt. Die Deutschen, beide Anfang zwanzig, waren nach der Tat zunächst nach Thailand weitergereist und schließlich am Flughafen von Kuala Lumpur festgenommen worden. Von dort wollten sie nach Australien weiterfliegen, wo sie arbeiten. Die malaysischen Behörden lieferten sie jedoch an Singapur aus. (..)“ ..den ganzen Artikel lesen.

singapur_Prison
Bild via DW.


Posted: 23. Februar 2015