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PRETTY ZEECITY – RETROSPECTIVE – Graffiti in Zürich

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Einen wirklich beeindruckenden Einblick in die frühe Züricher Graffitibewegung gibt uns das neue Buch „Pretty Zeecity – retrospective“, auch wenn es auf einem sehr persönlichen Rückblick der Herausgeber basiert. Inhaltich ist „Pretty Zeecity – retrospective“ stark gepärgt von der eigenen Wahrnehmung einer Retrospektive, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität, aber man kann es als Teil eines Ganzen, als Fragment zur Ergänzung bereits publizierter Werke sehen, die sich ebenfalls der Dokumentation und historischen Aufarbeitung von Graffiti im Züricher Raum verschrieben haben.

„Das Buch Pretty Zeecity retrospective entstand aus dem Bedürfnis, geschichtsträchtiges Bildmaterial aus den Anfängen der Graffitikunst im Raum Zürich zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es basiert auf einem sehr persönlichen Rückblick auf das Damals-Erlebte und ist insofern eine von der eigenen Wahrnehmung geprägte Retrospektive ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität. Das Buch versteht sich als Teil eines Ganzen, als Fragment zur Ergänzung bereits publizierter Werke, die sich ebenfalls der Dokumentation und historischen Aufarbeitung der Zürcher Street Art verschrieben haben. Die Werke und Erinnerungen, die darin festgehalten sind, zeugen von Erlebnissen, die definitiv als nicht alltäglich bezeichnet werden können. Sie sollen einerseits dokumentieren und anderseits anregen, weiteres noch unveröffentlichtes Material aus jener Zeit publik zu machen.

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Die ganze Geschichte spielt noch im letzten Jahrtausend, kurz nach der deutschen Wende und zum Ende der Apartheid in Südafrika, anfangs der 90er Jahre. Der zweite Golfkrieg und andere geopolitische Konflikte dominierten das mediale Tagesgeschehen. Die Musik von Prince, Jackson, Madonna oder der GunsN‘ Roses liefen auf allen Kanälen und lieferten den Soundtrack für eine Gesellschaft, die auf der Schwelle von der analogen zur digitalen Welt stand. In der Stadt Zürich herrschte an Ostern noch Tanzverbot, die S-Bahn nahm gerade ihren Betrieb auf, und das Sponsoring von Graffiti-Writern war in etwa so abwegig wie die Bratwurst in einer veganen Imbissbude. Hip-Hop hatte was Rohes und war für mich – neben „Star Wars“- das inspirierende Universum schlechthin.“ Planet Rock – T273

Die Macher des Bildbands haben uns soeben über die Website und einen Instagram zum Bildband informiert, in dem sich das Browsen echt lohnt!

Wer das Buch kaufen möchte, „Pretty Zeecity – retrosprective“ ist ab 46 CHF beispielsweise hier erhältlich.

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Posted: 18. November 2018