steel train hamburg

Posted: 29. Juli 2015  Posted By: r1

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Posted: 19. Juli 2015  Posted By: r1

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Posted: 9. Juli 2015  Posted By: r1

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S-H 1997

Posted: 6. Juli 2015  Posted By: r1

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DB Regio

Posted: 1. Juli 2015  Posted By: r1

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Stylefile-Interview with RAZOR 2015 (German Version)

Posted: 15. Juni 2015  Posted By: r1

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Hey RAZOR, du malst ja inzwischen schon länger als so mancher unserer Leser auf der Welt ist. Erzähl mal, wann du angefangen hast zu sprühen und wie es damals dazu kam!?

1990 fing es bei mir an mit den großen Bildern. Bevor ich mit Graffiti anfing, war ich auf der Suche nach einer individuellen Ausdrucksform in der ich frei und erfinderisch sein konnte. Graffiti flashte mich damals wie heute, das war und ist der Antrieb damit anzufangen und bis heute dran zu bleiben.

Wie bist du auf den Namen RAZOR gekommen und was macht diesen Namen für dich so besonders?

Der Name ist mir damals beim Brainstormen mit einem Freund eingefallen. Erst mallte ich „RAZOR RAZ“, dann „RAZOR“. Aktuell nenne ich mich „RAZOR First“.

Du hast vom Steeler bis zur neuen Nordbahn ja nun schon einige Bahnmodelle mit deinem Namen versehen. Hast du einen Favourite und was macht für dich den unterschied der Modelle und Epochen aus?

Die Epoche der Steeler war für mich die schönste Zeit. Ich mag die Steeler-Modelle am liebsten, auf diesen wirkten die Pieces am eindrucksvollsten, außerdem fuhren die Bilder damals ungebufft eine Ewigkeit. Ansonsten favorisiere ich keine speziellen Bahnmodelle. Wichtig ist für mich, dass der Zug möglichst lange meinen Namen durch die Stadt trägt und Leute meine Bilder live sehen können. Der Unterschied der Epochen ist der: Alles ist im Wandel und verändert sich aber was bleibt, ist der Name „RAZOR“ der illegal auf den Zug gesprüht wird und das mittlerweile schon über Jahrzehnte.

Wie würdest du deinen Style beschreiben und worauf kommt es dir bei deinen Bildern am meisten an?

Mein Style ist natürlich Boogie Down Bronx orientiert, keine Frage. Ich versuche dort anzudocken, wo es in den 80er in New York aufgehört hat. Wichtig ist es mir, zu versuchen neue Impulse im kleinen Kosmos der Graffitibuchstaben zu setzen. Dabei versuche ich möglichst eigene Wortbilder zu kreieren, die es so noch nicht zu sehen gab. Die Suche nach neuen Ausdruckformen ist die größte Motivation und zugleich das Wichtigste bei meinen Bildern. Darüber hinaus sind meine Bilder sehr kontrastreich und in der Ausführung flüchtig umgesetzt, weil die Bilder immer im Dunkeln und unter Zeitdruck entstehen. Die meisten meiner Pieces gefallen mir im dunklen Yardlicht besser. Dort werden die Farben zu grautönen, die ich versuche im Bild harmonisch anzuordnen. Die Farbharmonie in der Nacht entpuppt sich am Tageslicht meistens als Trugschluss und lässt das Bild dann ganz anders wirken.

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Du warst ja schon in den Anfangstagen der deutschen Graffiti-Szene aktiv und hast das ganze bis heute mitverfolgt. Wie beurteilst du die Entwicklung von Graffiti insbesondere in Deutschland, aber auch weltweit?

Ich denke, gutes Graffiti wird von der Bevölkerung in Deutschland aber auch weltweit positiv angenommen und gewinnt immer mehr an Popularität. Da Graffiti aber nur das Medium beschreibt, also das Malen mit der Sprühdose ähnlich wie bei der Aquarellmalerei oder der Ölmalerei gibt es auch im Graffiti verschieden Stilrichtungen.

In meinem Fall als illegaler Trainwriter wird das Graffiti-Writing mithilfe der Medien sehr abschreckend dargestellt. Meine Kunst wird in einem Satz mit Kriminalität, Vergewaltigung und Hundekot genannt. Die Restriktionen gegen illegales Graffiti werden in Zukunft in Deutschland immer härter. Daraus prognostiziere ich, dass die Qualität der Graffitis an den Zügen und Wänden schlechter wird.

 

Was sind in deinen Augen die Vor- und Nachteile des Internets im Bezug auf Graffiti?

Alle Vor- und Nachteile, die das Internet auf unsere Gesellschaft hat, hat es auch auf Graffiti.

 

Sind deine Bilder im Voraus komplett durchgeplant oder entstehen auch, zumindest Teile des ganzen, spontan?

Durchgeplante Bilder haben den Vorteil schneller umgesetzt zu werden. Da ich, wie schon erwähnt, immer auf der Suche nach neuen Styles bin muss ich mich zwangläufig vorbereiten. Aber es geht auch ohne Probleme spontan. Und alles bis auf das kleinste Detail plane ich nie durch.

 

Hast du so etwas wie eine Lieblingsfarbe oder Farbkombination?

Ja! Zum Beispiel mag ich die Kombination schönes Blau mit warmen Gelb. Ich stehe auf natürliche Farben und neutrale Farben wie grau und beige sind in meinen Bildern fast immer vorhanden. Ich versuche in letzter Zeit Farben zum Klingen zu bringen, also ein Wechselspiel mit ungesättigten- und gesättigten Farben.

 

„Ich wusste gar nicht, dass man etwas beim Trainwriting erreichen kann?
Habe ich was verpasst?“

 

Wenn man deine Sprüher-Karriere in zwei Phasen einteilt, hattest du eigentlich in deiner ersten Phase schon alles erreicht und gemacht, was man im Trainwriting so erreichen kann. Du musstest niemandem mehr irgendetwas beweisen. Wie kam es, dass du noch einmal derartig stark zurück in die Yards gekommen bist?

Ich wusste gar nicht, dass man etwas beim Trainwriting erreichen kann? Habe ich was verpasst? Ich hätte, glaube ich, konstant durchgemalt, wenn mich nicht bestimmte Lebensumstände davon abhalten hätten.

 

Was sind deine Ziele im Bezug auf Graffiti?

Ich werde in den nächsten Jahrzehnten vielleicht mal versuchen andere Hintergründe zu malen. Mal sehen, ob mir das Spaß macht.

 

„Als ich anfing, gab es Graffiti in meiner Gegend nur illegal, daher ist es für mich normal dort zu malen wo ich möchte.“

 

Du stehst für Trainwriting, wie sonst nur ganz wenige in Deutschland. Was macht diesen Teil der Graffiti-Kultur für dich so besonders? Du könntest vom können ja sicherlich auch legale Burner malen!?

Nebenbei bemerkt, es gibt sehr viele ernst zu nehmende Trainwriter in Deutschland und nicht wenige! Als ich anfing, gab es Graffiti in meiner Gegend nur illegal, daher ist es für mich normal dort zu malen, wo ich möchte. Ich liebe es jungfräuliche saubere Flächen zu bemalen, aus diesem Grund bin ich von der Line zu den Zügen gekommen. Die Motivation eine bemalte, legale, versteckte Wand zu bemalen, die immer wieder übermalt wird, ist bei mir sehr gering.

 

Erinnerst du dich noch, wie du das erste mal mit STYLEFILE in Kontakt gekommen bist?

Ja natürlich, das waren zwei Typen, die mit mir am Bahnhof auf den bemalten Zug warteten. Dann sagte einer: „Wir wollen ein Magazin machen mit den Namen STYLEFILE, aber Psssssst keinen weitererzählen“. Ich dann so: “Style… waaah“

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Während viele andere Trainwriter eine Zeitlang einen richtigen Interrail Hype mitmachten, war es international um dich eher ruhig, oder? Dafür kennt deine Bilder in Norddeutschland jedes Kind. Wie kam es, dass du hauptsächlich in heimischen Gefilden umtriebig warst/bist?

Ein bisschen bin ich ja auch rumgekommen, aber der Hauptanlass nur in meiner Gegend zu malen war, das eigene Zugsystem einzunehmen, sodass alle Züge bemalt fahren und Live gesehen werden. Ich bin kein Graffititourist, kein Event-Maler, kein Comercial-Maler, kein Sponsoring-Maler, kein Nurfürsbuch-Maler, kein Videoentertainment-Maler, kein Internet-Maler… nur ein cooler Typ im Norden Deutschlands, der interessante Styles malt.

Welche Writer (oder auch andere Künstler) inspirieren Dich heute?
Beim Graffiti sind es nur die New Yorker Writer die mich inspirieren. Unter den Künstlern gibt es viele die mich inspirieren am meisten wahrscheinlich aus der Pop Art, Comic, Abstrakte Malerei etc.

Ich kann mir Graffiti ohne RAZOR nur schwer vorstellen. Hast du schon mal daran gedacht mit Graffiti aufzuhören?

Nein, aber ich habe manchmal daran gedacht weniger zu malen, wenn gerade existenzielle Dinge wichtiger sind. Denn Graffiti ist Luxus und kostet Zeit, Geld und Energie!

 

„Denn Graffiti ist Luxus und kostet Zeit, Geld und Energie!“

 

Aus heutiger Sicht, was hat dir Graffiti an positiven Erfahrungen gegeben und was waren die Negativerfahrungen?

Ich konnte durch Graffiti meine gestalterischen und sportlichen Qualitäten fördern. Ich kann dadurch gut unter Zeitdruck im Team arbeiten. Und es sind auch viele nachhaltige Freundschaften durch Graffiti entstanden.
Was mich am Trainwriting stört, ist niemand außenstehenden davon zu erzählen oder zeigen zu können, was ich eigentlich in meiner Freizeit mache.

 

Was möchtest du den Sprühern mit auf den Weg geben, die gerade am Anfang ihrer Karriere stehen?

Macht genau das was euch flasht!

 

Gibt es noch etwas, das du loswerden möchtest?

Ich möchte nicht als Vorbild für illegales Graffiti stehen. Die Leute sollen die Bilder feiern und nicht die Aktion.

 

Grüße?
Ich grüße die Leute aus meiner Crew COS (Colors on Steel) und ganz herzlich alle Leute die kenne.

 

Vielen Dank für das Interview, RAZOR!

Bitte!

 


RAZOR!!

Posted: 8. Juni 2015  Posted By: r1

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r² | 2015

Posted: 31. Mai 2015  Posted By: r1

mmm


Lots of nasty sex!

Posted: 24. Mai 2015  Posted By: r1

Unbenannt


While You Where Sleeping!

Posted: 16. Mai 2015  Posted By: r1

cos-03


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