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Der LEGO Wholetrain – Berlin Subway Graffiti Stop Motion mit FINO, PEST, HESD & ESHOK

Das letzte Mal das LEGO hier auf unserer Seite eine Rolle gespielt hat, war vor 16 Jahren im Rahmen eines Interviews mit dem BUNTLACK Team (Berlin/München) um SONIC, DIABLO, BAK, ALOIS, HORAS, RIKO, ACID79 und CHILL. Damals ging es im Smalltalk mit Fotostrecke um die Stroke Messe und deren Präsentation bei der Lego Graffiti Styles Convention mit bemalten LEGO Subways. In den letzten Wochen wurde im Instagram Kanal @superminne1980 über einen längeren Zeitraum ein Video angekündigt welches vor drei Tagen online gegangen ist. Ein 14minütiges Stop Motion Video, mit FINO, PEST, HESD und ESHOK als sprechende und sprühende LEGO Plastikfiguren im Berliner U-Bahn Tunnel. Einstieg, Checken, Wholetrain im Takt, Security kommt zu spät, rechtzeitig raus und Fotos an der Station.

“Ich bin Manuel und seit meiner Kindheit ein großer Legofan. Durch meinen Sohn Tommy hab ich meine alte Leidenschaft neu entdeckt und angefangen Stop Motion Filme zu machen. Auch mit meinem Sohn zusammen.”

Das Video entstand als LEGO-Stop-Motion-Film mit einem selbstgebauten Set aus LEGO-Steinen. Die Animation entstand Bild für Bild: Mit etwa 12 Bildern pro Sekunde müssten die Figuren in sehr kleinen Schritten bewegt und jede einzelne Bewegung fotografiert werden. Bei der Filmlänge von rund 14 Minuten müssten so ungefähr 10.000 Einzelbilder entstanden sein. Anschließend wurden alle Bilder zu einer flüssigen Animation zusammengesetzt, geschnitten und mit Soundeffekten sowie Musik ergänzt. Der größte Aufwand lag dabei wahrscheinlich in der Geduld und Präzision – schon kleinste Fehler oder Lichtveränderungen sind in Stop Motion sofort sichtbar. Allein der Aufbau der Sets, das Fixieren der Kulissen sowie die Planung der einzelnen Szenen müssen Tage in Anspruch genommen haben, die eigentlichen Dreharbeiten über mehrere Wochen, weil jede Bewegung der Figuren in sehr kleinen Schritten angepasst werden musste. Für Schnitt, Ton, Soundeffekte und Musik sind mit Sicherheit auch einige Tage in der Postproduktion hinzugekommen. Insgesamt dürfte der Arbeitsaufwand damit riesig gewesen sein, und in der Form und Liebe zum Detail nur von Jemandem gemacht, der relativ genau weiss wie es da unten im Tunnel abläuft wenn ein Wholetrain auf Berliner U-Bahn entsteht. An Erfahrung dürfte es jedenfalls nicht gemangelt haben, im YouTube Kanal gibt es noch sehr viele weitere Videos im ähnlichen Stil, wie dieser Wholecar Action mit PESD und ESHOK vor zwei Jahren.

Schönes Projekt!

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